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Ihre Patenschaft für einen Blüh-Acker

Das Projekt

Das Thema Insektensterben ist in aller Munde.
Nach der sogenannten „Krefelder Studie“ von 2017 wird geschätzt, dass sich seit 1989 die Biomasse der Fluginsekten um 75% verringert hat.
Die Gründe sind wohl vielfältig, jedoch ist es unumstritten, dass diese menschengemacht sind, z.B durch die Verarmung der Landschaft oder die breite Nutzung von Insektiziden in der intensiven Landwirtschaft ...

Doch was geht mich das an, da ich vielleicht nichts für Insekten übrig habe?
Die Antwort: Insekten sind ein elementarer Bestandteil der Ökologie und beispielsweise für die Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen verantwortlich, weiterhin dienen sie für 60 % unserer heimischen Vögel als Futter – der Beginn einer Abwärtsspirale ...

Seit 30 Jahren bearbeiten wir unsere landwirtschaftliche Nutzfläche nach ökologischen Grundsätzen. Nun wollen wir mit Ihrer finanziellen Unterstützung noch mehr bewirken und einen 1:Hektar großen Acker, umgeben von Wald und Hecke, ab Herbst 2020 für 4 Jahre mit einer mehrjährigen Blühmischung beleben.
Diese Saat wird aus gebietsheimischen Wildblumen aus gesicherten Herkünften und Kulturpflanzen bestehen. Durch das schnellere Wachstum der Kulturpflanzen schützen diese den Boden im ersten Jahr vor Erosion und liefern den Insekten bereits Nektar und Pollen.
Im Gegensatz zu den üblichen Blühstreifen, die nur von Frühjahr bis Herbst stehen, hat das Insektenleben auf einer mehrjährigen, großen Blühfläche die Möglichkeit auch dort zu überwintern, so dass sich die Population nicht immer wieder komplett neu regenerieren muss.

Zur Zeit ist der Acker mit einem Kleegras bestellt, dass im Laufe des Jahres als Viehfutter geerntet wird. Anschliessend wird im Herbst die Blüh-Mischung eingesät. Die Herbstansaat verspricht auf Grund der zu erwartenden Herbstniederschläge auf unseren trockenen Sandböden günstigere Startbedingungen (Stichwort: Sommertrockenheit) und hat somit einen Wachstumsvorteil im kommenden Frühjahr.

Unser Dank gilt auch der BUND Ortsgruppe Schneverdingen (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland), welche unser Projekt mit Rat und Tat begleitet.

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